Islah

Pate

Name Islah
Ort Autonome Region Kurdistan-Irak

Zur Person

Islah erzählt, dass er seinen Vater schrecklich vermisst und sehr wütend über die Situation ist, dass er nicht mehr zu Schule kann und seinen Vater stolz machen kann. Sein Blick ist gesenkt und ganz starr. Die Familie benötigt dringend finanzielle Unterstützung, um den letzten Wunsch des kleinen Jungen zu erfüllen. Außerdem ist die gesamte Familie traumatisiert und benötigt dringend professionelle, psychologische Unterstützung.

Islah ist ein siebenjähriger kleiner Junge aus Shibashexr, einem kleinen Siedlungsgebiet, das wie viele andere Städte, nicht vor dem Terror der Terrormiliz des selbsternannten Islamischen Staates verschont blieb. Das Dorf wurde bei Nacht attackiert. Islah’s Vater versuchte die Terrormiliz aufzuhalten und gab seiner Frau zu verstehen, die Kinder in Sicherheit zu bringen. Der Vater selbst wurde dann vom IS verschleppt und nach endloser Folter hingerichtet.

Die Familie on Islah flüchtet ins Gebirge und verbleibt dort einige Tage, ohne Wasser und Nahrung. Nach ihrem sie schwächenden und anstrengenden Aufenthalt in den Bergen erwartete sie ein 60 km langer Fußweg in die nächste Sichere Stadt. Viele der ehemaligen elfköpfigen Familie hat diese Reise in die Sicherheit nicht überleben können. Sie starben auf ihrer Flucht vor Terror, Tod und Schrecken an den Folgen des Wasser- und Nahrungsmangels.

Nun leben sie in einem notdürftigen Sommerzelt in einem Flüchtlingslager, das ihnen und allen anderen Bewohnern, keinen Schutz vor Kälte, Rege, Wind und Wetter bietet. Es mangelt außerdem an ausreichend Platz, genügend Nahrung und ganz besonders an wettergerechter Kleidung und Wasser.

Islah berichtet von seiner wunderbaren Schulzeit. Er strahlt, sobald er beginnt über seinen Vater, den Mathelehrer zu berichten und wie sehr ihn das Lernen und Hausaufgaben erledigen Spaß bereitet haben. Sein größter Wunsch ist es, seinen schulischen Werdegang fortzuführen und auch ein so begabter Mathematiker zu werden wie sein Vater.

Islah ist sehr traurig über den Verlust seines Vaters und kann dieses Ereignis bis heute nicht verarbeiten. Nicht einmal seine Mutter ist in der Lage ihrem Sohn Beistand zu leisten. Sie selbst leidet auch unter dem Verlust ihres Mannes und ist maßlos überfordert mit der Betreuung ihrer Kinder. Zu hören wie sehr sich Islah seinen Vater, die Schule und ihr altes Leben vermisst, ist für die junge Mutter unerträglich.

Durch die Hilfe von Our Bridge kann sich die Familie mit ärztlicher Hilfe versorgen, um die Erlebnisse und Verluste der letzten Monate zu verarbeiten. Islah muss nicht hungrig zu Bett gehen und kann sich wettergerecht kleiden. Den Traum, Mathelehrer zu werden und seinen Vater damit stolz zu machen, hatte er bereits aufgegeben. Aber nun schöpft er wieder neue Hoffnung seinen Traum zu verwirklichen und auf ein Leben, das nicht geplagt ist von Tod und Terror, Angst und Schrecken.

Durch den Terror der Terrormiliz des selbsternannten Islamischen Staates sind hunderttausende unschuldige Menschen auf der Flucht. Sie sind gezwungen ihre Heimat zu verlassen und sich in ein Leben in ständiger Angst und Elend zu stürzen. Wertvolle Leben gingen verloren. Es liegt an uns den Menschen zu helfen, solange ihnen geholfen werden kann.

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